April 2018

Schafft Bewusstsein.
Im ersten Themenmonat soll Bewusstsein für die Problematik bei möglichst vielen Student*innen geschaffen werden. Dabei soll die zu geringe Wohnpauschale des BAföGs thematisiert oder die Problematiken von privaten und öffentlichen Wohnheimen betont werden. Außerdem soll aufgezeigt werden, dass Wohnungsnot kein einzelnes Phänomen ist, sondern die allermeisten Städte betrifft.

Material

Das Material zu dem Themenmonat könnt ihr (für Portokosten) auf der fzs Homepage bestellen . Das Paket beinhaltet:

  • 5 Plakate
  • je 30 Sticker mit 3 verschiedenen Motiven (Kampagnenmotiv, Otter, Jodel)
  • je 30 Postkarten mit 3 verschiedenen Motiven (Otter, Jodel & Bingo)
  • 20 Flyer zur Kampagne „Studis gegen Wohnungsnot“
  • 20 Informationsflyer „Studentischer Wohnraum“

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Aktionsideen

Im ersten Themenmonat soll Bewusstsein unter den Student*innen für die Wohnraumprobleme geschaffen werden. Dazu eignet sich als Aktionsform gut ein kleiner Infostand.

Mit diesen Ideen, wollen wir euch etwas an die Hand geben, damit eure Infostände interaktiver werden. So gelingt es leichter mit Menschen über Wohnungsnot ins Gespräch zu kommen.

Idee #1 – Wie sieht eigentlich meine Wohnsituation aus? 

Was du dafür brauchst:

Plakate/Eddings/Kreide ggf. Stellwände, um die Plakate anzubringen

Durchführung:

Beim Infostand leere Plakate mit Fragen vorbereiten, die die Studierenden beantworten können. Wenn ihr keine Plakate zur Hand habt, versucht es doch mal mit Kreide. Mögliche Fragen könnten sein:

  • „Wie viel Miete zahlst du?“,
  • „Wie weit ist dein Weg zur Uni?“
  • „Wie viel m² habe ich zur Verfügung?“
  • „Wie lange war ich auf Wohnungssuche?“
  • „Wie gut ist deine Wohnung ausgestattet?“

Was das soll:

Bewusstsein bei den Student*innen über ihre eigene Wohnungssituation schaffen, Probleme verdeutlichen und zeigen, dass Sie mit ihrer Situation nicht allein sind.

Idee #2 Wo kostet ein Wohnheimsplatz eigentlich was? Wie viel zahl ich wo für den m²?

Was du für dafür brauchst:

Eine Pinnwand, eine Kaltlandkarte (aka: Karte von Deutschland) und Pins in
verschiedenen Farben.

Vorbereitung:

  1. Drucke die Datei „Karte von Deutschland Städte“ auf A3 oder größer aus. Wenn dein Drucker es ermöglicht, solltest du Posterdruck auswählen und eine Überlappung von 5 mm einstellen. Beim Zusammenkleben empfiehlt es sich zuerst die Überlappung mit Klebestiften zusammenzufügen und anschließend von der Rückseite noch Klebestreifen zur Verstärkung zu nutzen.
  2. Drücke die Datei „Wie viel zahl ich“ auf A3 aus. Die dünnen Streifen dienen dir als Hilfslinien zum Schneiden.
  3. Drucke die Datei „Preisliste“ zwei Mal aus. Wenn möglich sollte ein Ausdruck auf dickem Papier erfolgen. Den ersten Ausdruck legst du zur Seite. Du brauchst ihn später bei der Durchführung. Den zweiten Ausdruck – idealerweise auf dickem Papier – schneidest du aus. Die Vorbereitung der obigen Punkte dauert eine halbe Stunde bis Stunde bei einer Person.

Weiterhin brauchst du ein Flip-Chart (oder eine Stellwand) sowie zirka 50 kleine Magnete (oder Pins).

Am Ort der Durchführung musst du nur die Karte sowie die Überschrift auf das Flip-Chart anbringen.

Weiterhin solltest du bereits die Schilder mit den Städtenamen an der richtigen Stelle platzieren

Durchführung:

Die Teilnehmer*innensollen nun erraten wie viel ein Quadratmeter in einer Mietwohnung kalt in den jeweiligen Städten kosten und die entsprechenden Zahlen dort platzieren. Der nicht zerschnittene Ausdruck der Datei „Preisliste“ dient dir als Kontrolle.

Was das soll:

Die Teilnehmer*innen erkennen, dass Wohnungsnot und hohe Mieten keine lokalen, einzelnen Phänomene sind, sondern ein bundesweites Umdenken in der Wohnraumpolitik notwendig ist. Somit wird Sensibilität für das Problem geschaffen.

Anleitung

Karte von Deutschland Staedte

Wie viel zahl ich

Wohnpreise

Idee #3 Quiz wo zahle ich wie viel

Was du dafür brauchst:

Bereitet mit den aufgezeigten Daten kleine Quiz-Karten nach folgendem Vorbild vor:

  • Vorderseite: Wo zahlt man 15,87€ für m² im Februar 2018?
    a) Freiburg im Breisgau oder b) Düsseldorf
  • Rückseite: Richtige Antwort
    a) Freiburg im Breisgau, In Düsseldorf zahlt man „nur“ 14,32€.

Durchführung: Legt die Quiz-Fragen an eurem Infostand oder in der Uni aus und lasst die Student*innen raten, wo wieviel für den Wohnheimsplatz bzw. den m² auf dem Wohnungsmarkt gezahlt wird.

Was das soll: Es soll zeigen, dass Wohnungsnot und hohe Mieten kein lokales einzelnes Phänomen sind, sondern wir bundesweit ein Umdenken in der Wohnraumpolitik brauchen.

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